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Brände von Windkraftanlagen

Wir haben ja bereits in älteren Beiträgen und unseren Veranstaltungen darauf hingewiesen. Von Windkraftanlagen geht, wie von jeder anderen technischen Anlage immer eine gewisse Gefahr aus. Das ist an sich nichts bedrohliches, gibt es genau dafür Vorschriften und Vorkehrungen um das Risiko zu minimieren und falls doch etwas passiert die Auswirkungen in Grenzen zu halten.

Wir hören aber gerade von grüner Seite das die Windkraft in unserer Region große Priorität genießt und um fast jeden Preis ausgebaut werden muss. Wie wir ja auch in Birkenau gesehen haben sind Anlagen im Wald mit den entsprechenden Rodungen kein Problem. Im Mossautal hat man ebenfalls einen bewaldeten Standort gewählt.

Führt man bei den Befürwortern das Argument an das Industrieanlagen in einem Wald ein unkalkulierbares Risiko seien, die Erreichbarkeit schwierig und das Waldbrandrisiko gerade im Sommer hoch ist, wird das üblicherweise als übertreiben abgetan. Selbst das Argument das in den Sommermonaten strikte Rauchverbote, Verbot von offenem Feuer aller Art in unseren Wäldern gilt, verfängt nicht. Wann brennt so eine Anlage schon mal.

Schauen wir uns einmal die letzten Monate an:

28.10.2013 Rohdensleben (Sachsen-Anhalt)

12.10.2013 Sande bei Wilhelmshafen

25.09.2013 Langenhard bei Lahr (Baden-Württemberg)

27.03.2013 Greifswald nähe A20

 

Das sind lediglich die Brände für die Videomaterial vorliegt. Alleine drei in den letzten zwei Monaten. Man stelle sich vor sowas passiert mitten im Hochsommer – mitten im Wald. Da gibt es dann einen prima Waldbrand. Die Feuerwehr kann genau gar nichts tun.

Oder so etwas passiert bei Anlagen die sehr nahe an Wohnbebauung stehen. Hier schweben ja einigen Verfechtern der Windkraft im grünen politischen Lager (und leider nicht nur da) Abstände von 750m und weniger vor. Wie das bei immer höheren Anlagen und der begrenzten Möglichkeiten der Feuerwehr auch nur grundsätzlichem Brandschutz genügen soll wird wahrscheinlich niemand beantworten können. Am allerwenigsten die Politiker die entgegen allen Fakten immer noch davon träumen das die Windkraft das Energieproblem löst.

 

Der zusätzliche 60m Mast steht

60m Mast komplett ausgefahren am 22.03.2013

60m Mast komplett ausgefahren am 22.03.2013

Seit heute Mittag ist der 60m Mast nun komplett ausgefahren und misst nun auf über 60m Höhe parallel zum 20m Mast. Über die vergangene Woche war der Mast bereits auf 40m ausgefahren und hat auf dieser Höhe bereits Daten aufgezeichnet die nun mit den Daten der Messung auf 20m und der Hochrechnung verglichen werden. Zusätzlich werden am neuen Mast nun auch die vertikalen Luftturbulenzen gemessen die die am 2.1.13 vorgenommene LIDAR Messung ergänzen wird.

Vorwürfe unsere Messungen mit dem 20m Mast wären nicht zutreffend da dieser nicht weit genug über den Bäumen wäre sind hiermit also auch hinfällig.

Das unsere bisherigen Messungen richtig waren wird nicht nur der neue Mast erneut bestätigen, auch vorliegende Daten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie aus Fürth zeigen über die letzten 15 Jahre die gleiche Größenordnung der Windgeschwindigkeiten wie von uns bisher gemessen. Zu diesem Thema wird es am Wochenende noch einen ausführlicheren Beitrag geben.