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Sind Windräder im Odenwald sinnvoll?

Prof. Dr. Günter Specht hatte ja bereits vor einem Jahr eine lesenswerte Präsentation mit 10 Gründen warum WKA im Odenwald nicht sinnvoll sind erstellt und uns freundlicherweise die  Veröffentlichung erlaubt. diese Präsentation wurde im Rahmen von aktuellen Vorträgen angepasst.

Besonders sei an dieser Stelle auf die Grafik auf Seite 10 hingewiesen. Dort wird deutlich das die installierte Leistung nur mittelbar mit der Stromerzeugung zu tun hat und – offenbar für manchen erstaunlich – im wesentlichen vom vorhandenen Wind abhängt.

Schaut man sich diese Daten an und vergleicht damit den politischen Starrsinn 2% der Fläche von z.B. Hessen als Vorrangflächen auszuweisen, wird deutlich das es hier schon lange nicht mehr um Fakten, sondern um Glauben geht.

Hier die beiden zugehörigen Dokumente Gründe gegen Windkraft_130814 und Specht_Windräder im Odenwald_final_04.

Zusätzlicher 60m Messmast

 

Aufbau des 60m Masts I

Aufbau des 60m Masts I

Bei unserer Veranstaltung am Mittwoch 13.03.2013 haben die Befürworter des Windparks unsere Messergebnisse mit dem 20m Mast und der LIDAR Messung wieder einmal in Zweifel gezogen. Leider ist man offenbar nicht willens oder in der Lage sich mit den messtechnischen Grundlagen der Windmessung zu beschäftigen. Man warf uns sogar vor unredlich vom Planer zu verlangen eine Messung auf 2/3 Nabenhöhe vorzunehmen messen. Dabei wird aber offensichtlich ignoriert, dass wir nur die ungeeigneten Windgeschwindigkeiten aufzeigen wollen die nicht für eine WKA geignet sind. Wir wollen nicht einen rentablen und sinnvollen Windpark planen, wovon wir bei den Stadtwerken Viernheim und dem Planer Herr Simon ausgehen.

Herr Heiß versuchte bei der Veranstaltung am 13.03.2013 sogar Herrn Johannsen und sein Unternehmen durch zitieren eines Zeitungsartikels zu diskreditieren, was bei den anwesenden Bürgern nur Kopfschütteln hervorrief.

Montage des Anemometers am 60m Mast

Montage des Anemometers am 60m Mast

Um auch die letzte Anfeindungen unserer Messergebnisse endgültig zu entkräften haben wir Herrn Johannsen beauftragt einen 60 m Messmast zu beschaffen, der parallel zu dem vorhandenen Mast aufgestellt wird und die Messergebnisse nun auch auf etwas weniger als 2/3 Nabenhöhe der geplanten Anlagen dokumentiert.

Danach liegen uns dann mehrfach gesicherte Daten über die Windverhältnisse am Stenges vor. Der Planer Herr Simon und die Stadtwerke Viernheim haben bis heute keinerlei Messungen vorgenommen und halten sich auch völlig aus der Diskussion heraus.

Ihre Unterstützung hilft!

Wir arbeiten alle selbstverständlich ehrenamtlich für die Bürgerinitiative, aber leider geht es wie so oft nicht ohne finanzielle Mittel.

Plakate, Flyer, Anzeigen, Miete für Veranstaltungsräume und viele andere Dinge, nicht zuletzt die Windmessung, kosten Geld und das summiert sich schnell. Wir wollen unser Engagement noch erhöhen, auch juristische Beratung und evtl. Klagen werden finanzielle Mittel erfordern.

Deshalb freuen wir uns über jede Spende, auch kleinere Beträge helfen uns weiter!

Allen Spendern schon an dieser Stelle herzlichen Dank!

Spendenkonto:

Initiative Windpark Im Stenges
c/o Martina Mahlke
Kto.Nr.: 1953710
BLZ: 670 923 00 / Volksbank Weinheim eG

Sollten nach erfolgreichem Abschluss unserer Bemühungen Spendengelder übrig bleiben, werden wir diese einem wohltätigen Zweck in oder um Birkenau zukommen lassen.

Spendenquittungen können wir leider keine Ausstellen, da wir die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen als Bürgerinitiative nicht haben.

Wanderung zum Flurstück „Im Stenges“

Im Stenges? – Sagt mir nichts

So und ähnlich sind die Reaktionen der Birkenauer Einwohner, wenn sie danach gefragt werden, ob sie von einem Gelände in Birkenau wissen, welches „Im Stenges“ genannt wird. Im Stenges. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Stück Wald auf der Anhöhe welches von Birkenau, Hornbach und Löhrbach umfasst wird. Bald sollen dort Windkraftanlagen stehen und dafür müssen viele Bäume weg.

Machen Sie sich doch Ihr eigenes Bild davon. Am Sonntag, den 19. August lädt die Birkenauer Initiative „Gegen Windkraft im Stenges“ Sie zu einer Wanderung ein. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr an der SKG-Halle in Löhrbach.

Bürgerinformation und wirklich offene Diskussion

Wir sind hoch zufrieden mit der Resonanz auf die kurzfristig geplante und umgesetzte Informationsveranstaltung. Auch wenn bei der Termin im direkten Vorfeld des Fußballspiels Deutschland – Italien nicht optimal war fanden sich mehr als 150 Personen in der Mehrzweckhalle in Hornbach ein:

Volles Haus in der Hornbacher Mehrzweckhalle am 28.06.2012

 

Nach oder besser eigentlich schon während des angekündigten Fachvortrages über die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen im allgemeinen und der geplanten „Im Stenges“ im besonderen, kam schnell eine rege Diskussion in Gang, bei der auch einige Anwesende Befürworter des Windparks ausführlich zu Wort kamen.

Die präsentierten Informationen werden in den nächsten Tagen hier auf der Seite veröffentlicht.

Informationsveranstaltung 28.06.2012

In Birkenau ist ein Windpark bereits in Planung. Aber wissen Sie, was damit auf unsere Gemeinde und ihre Ortsteile zukommen wird? Nein? Dann informieren Sie sich jetzt!

28. Juni 2012 in Birkenau/Hornbach
ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle

Diese Kernthemen, bewegen uns – Sie auch? Denn möchten Sie, …

  • dass evtl. bis zu 40.000 qm Wald gerodet werden?
  • den gesundheitlichen Gefährdungen durch Lärm und Infraschall ausgesetzt sein?
  • einen Windpark vor Ihrer Haustür, dessen wirtschaftlicher und energietechnischer Nutzen absolut fraglich sind?
  • dass der Rodung des Waldes möglicherweise auch das Steinhäusel zum Opfer fällt?
  • tagsüber durch Schattenwurf und nachts durch Lichter (wegen der Flugsicherung) beeinträchtigt werden.
  • dass Ihr Haus und Grund an Wert verlieren?
  • dass ein Projekt realisiert wird, bei dem Umwelt- und Naturschutz mit Füßen getreten
  • wird?
  • rund um die Uhr, in bis zu 3 km Entfernung Geräusche ertragen, die vergleichbar mit einem Geschirrspüler sind?
  • dass schnell ein Windpark „durchgedrückt“ wird, ohne eine Gesamtplanung für unsere Region abzuwarten, deren Auflagen eventuell viel härter sind als jetzt?

Wir, die „Initiative gegen Windkraft Im Stenges“ sind keine prinzipiellen Gegner der Windkraft, sondern möchten nicht, dass ein intaktes Waldgebiet aus kommerziellem Interesse zerstört wird, ohne die fatalen Auswirkungen auf Mensch und
Umwelt zu berücksichtigen. Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass
zumindest ein verbindlicher Regionalplan abgewartet wird, damit es nicht zu der befürchteten „Verspargelung“ des Odenwalds kommt, da jede Gemeinde ihr eigenes Windparkprojekt realisieren will.

Kontaktieren Sie uns. Wir laden Sie gerne zu
unserem Informationsabend ein, um gemeinsam
mit Ihnen diese Themen zu erörtern!