ZAKB Projekt auf der Deponie Hüttenfeld auch gestoppt

Wie der Presse der letzten Tage zu entnehmen ist und von den Kollegen von Gegenwind Hüttenfeld bestätigt wurde hat die ZAKB das lange geplante Windkraftprojekt auf der Deponie Hüttenfeld gestoppt.

Mit Bedauern hat der ZAKB am letzten Freitag (24.04.2015) das Projekt beendet. Grund hierfür ist zu geringe Windhöffigkeit am Standort, um die Anlage wirtschaftlich zu betreiben.

Ein weiterer Fall in dem die Windkraftgegner bereits im Vorfeld durch simples rechnen mit vorhandenen Daten die mangelnde Wirtschaftlichkeit aufzeigen konnten. Laut Presse sagte der ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch bzgl. des Triumphs der Hüttenfelder Bürgerinitiativen gegen die Windkraftanlage: „Das alles haben wir mit Tapferkeit ertragen“. Tja, anstatt sich hier angeblicher Tapferkeit zu rühmen sollte man sich bei solchen Projekten fragen ob Kritik aus der Bevölkerung nicht ernster genommen werden muss. Offenbar haben die Bürger hier den besseren Blick auf die Fakten.

Ein weiteres mal in allernächster Umgebung, bei dem am Ende die zu geringe Windgeschwindigkeit (hier 4,71 m/s)  das Vorhaben stoppt. Stellt sich jetzt die Frage ob die im vordereon Odenwald geplanten Anlagen bzw. deren Betreiber jetzt vielleicht doch genauer Messen und vor allem realistisch nachrechnen. Anzurechnen ist dem ZAKB hier das man eine langfristige Messung vorgenommen hat. Das sei auch allen anderen Betreibern und vor allem auch den Planern hier in der Gegend angeraten.

Anderersets wie viele Messungen muss man hier in der Gegend noch machen, um zu aktzeptieren, dass die Windhöffigkeit noch unter den im Windatlas angegebenen, ohnenhin schon niedrigen Windgeschwindigkeiten liegt?

Wir haben bereits vor Jahren hier deutlich gemacht das in unserer Gegend die Windverhältnisse nicht für Windkraftanlagen geeignet sind. Wir wurden, wie die meisten Windkraftgegner, beschimpft, als NIMBYs verspottet und als ewig gestrige Atomkraftfreunde bezeichnet. Alles nur weil wir die damals vorherrschende Euphorie nicht geteilt haben. Nun stellt sich langsam heraus das der bloße Glaube an Erneuerbare Energien eben doch nicht gegen Naturgesetze ankommt. Angesichts der desaströsen Ertragslage der meisten anderen Windparks vor allem in Süddeutschland kann man nur hoffen, dass dieser Spuk bald ein Ende hat und die Anstrengungen in sinnhafte Energiepolitik und technische Lösungen investiert werden.

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