Anmerkungen zu diversen öffentlichen Aussagen der letzten Zeit

ErgebnisseFebruar2012Nachdem zuerst die Initiative Strom aus Birkenau unsere Messung als „hochgerechnet“ bezeichnete (mittlerweile nicht mehr auf der dortigen Website) ist im heutigen Artikel des  Starkenburger Echo zur GV Sitzung vom Dienstag dem gleichen Trugschluss aufgesessen. Man formuliert das dort so:

„Mit eigenen Windmessungen versucht die Initiative zu beweisen, dass der Standort wirtschaftlich nicht rentabel ist. Allerdings misst die Initiative lediglich in 20 Meter Höhe und rechnet das Ergebnis dann auf 108 Meter Nabenhöhe eines Windrads hoch.“

Dies versucht den Eindruck zu erwecken unsere Messergebnisse wären nicht stichhaltig ob der geringen Masthöhe. Das ist so rundweg falsch.

Wir haben unabhängig zur Mastmessung eine LIDAR Messung bis auf 140m Höhe durchführen lassen die sämtliche Messergebnisse der Mastmessung bestätigt hat.

Dabei wurde auch der Rauhigkeitswert (vereinfacht; ein Wert für die Geländebeschaffenheit und die daraus entstehenden Luftverwirbelungen) am Standort bestimmt. Die tatsächlich gemessene Rauhigkeit war dabei noch schlechter für die Windgeschwindigkeit als das was wir ohnehin von Anfang an konservativ angenommen haben um uns nicht dem Vorwurf des „schlechtrechnens“ auszusetzen.

Unabhängig davon ist der immer wieder angesprochene Wert von 5,5 m/s aus berechneten Windkarten des DWD entnommen. Das ist genau an der Grenze an der sich WKA überhaupt wirtschaftlich betreiben lassen. Bisher wurden weder vom Planer noch vom zukünftigen Betreiber Stadtwerke Viernheim eigene Messungen gemacht. D.h. unsere Messung stellt momentan die einzige stichhaltige Aussage zu den Windverhältnissen am Stenges dar und zeigt das die Windverhältnisse denkbar ungeeignet sind für eine sinnvolle WKA. zurückzukommen auf die obige Aussage aus dem Starkenburger Echo, wir versuchen nicht zu beweisen das der Standort wirtschaftlich nicht rentabel ist, wir haben das bereits bewiesen, siehe die Messdatenauswertung weiter unten.

Auch wenn das offenbar manch einer der Befürworter der WKA im Stenges nicht wahr haben möchte, wir können unsere Aussagen jederzeit mit Fakten belegen.

 

 

Mehr Details zu den Messungen finden sich weiter unten im zugehörigen Artikel und im eingebundenen Vortragsvideo von Herrn Johannsen.

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