Windatlas ist eben keine Planungsgrundlage

Von Planern und anderen Verfechtern der Windenergie wird ja immer gerne der Windatlas als Grundlage von Standortentscheidungen genannt. Wie sich u.a. auch hier in Birkenau gezeigt hat, sind die dort genannten Werte aber bestenfalls grobe Anhaltswerte und wie der TÜV selbst auf seinen Webseiten schreibt, nur eine Grundlage um Standorte zu finden, an denen sich eine Messung evtl. lohnt.

Planer und Projektentwickler ignorieren das gerne, kosten Windmessungen über 12 Monate in geeigneten Höhen und professionellen Gerätschaften einige tausend bis zu einigen zehntausend Euro.

Auch die Binsenweisheit, dass in Süddeutschland im hügeligen, bewaldeten Gelände der Wind eher schwach weht, vor allem im Vergleich zur Küstenregion und dem norddeutschen Flachland, schmälert den Drang an die Subventionen zu kommen nicht.

Hier ein aktueller interessanter Beitrag des SWR Magazins Odysso hierzu

Stellt sich nur die Frage wann die Verantwortlichen endlich einsehen, das eine Energiewende auf Basis der Windkraft in Deutschland an den physikalischen Fakten scheitert.

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