Informationsveranstaltung 28.06.2012

In Birkenau ist ein Windpark bereits in Planung. Aber wissen Sie, was damit auf unsere Gemeinde und ihre Ortsteile zukommen wird? Nein? Dann informieren Sie sich jetzt!

28. Juni 2012 in Birkenau/Hornbach
ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle

Diese Kernthemen, bewegen uns – Sie auch? Denn möchten Sie, …

  • dass evtl. bis zu 40.000 qm Wald gerodet werden?
  • den gesundheitlichen Gefährdungen durch Lärm und Infraschall ausgesetzt sein?
  • einen Windpark vor Ihrer Haustür, dessen wirtschaftlicher und energietechnischer Nutzen absolut fraglich sind?
  • dass der Rodung des Waldes möglicherweise auch das Steinhäusel zum Opfer fällt?
  • tagsüber durch Schattenwurf und nachts durch Lichter (wegen der Flugsicherung) beeinträchtigt werden.
  • dass Ihr Haus und Grund an Wert verlieren?
  • dass ein Projekt realisiert wird, bei dem Umwelt- und Naturschutz mit Füßen getreten
  • wird?
  • rund um die Uhr, in bis zu 3 km Entfernung Geräusche ertragen, die vergleichbar mit einem Geschirrspüler sind?
  • dass schnell ein Windpark „durchgedrückt“ wird, ohne eine Gesamtplanung für unsere Region abzuwarten, deren Auflagen eventuell viel härter sind als jetzt?

Wir, die „Initiative gegen Windkraft Im Stenges“ sind keine prinzipiellen Gegner der Windkraft, sondern möchten nicht, dass ein intaktes Waldgebiet aus kommerziellem Interesse zerstört wird, ohne die fatalen Auswirkungen auf Mensch und
Umwelt zu berücksichtigen. Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass
zumindest ein verbindlicher Regionalplan abgewartet wird, damit es nicht zu der befürchteten „Verspargelung“ des Odenwalds kommt, da jede Gemeinde ihr eigenes Windparkprojekt realisieren will.

Kontaktieren Sie uns. Wir laden Sie gerne zu
unserem Informationsabend ein, um gemeinsam
mit Ihnen diese Themen zu erörtern!

 

 

 

4 thoughts on “Informationsveranstaltung 28.06.2012

  1. Norbert Klink

    Ich finde es immer gut, wenn sich Bürger um ihre Umwelt Gedanken machen. Aber das Bild mit dem Windrädern halte ich für sehr übertrieben und unehrlich. Ich habe schon einige Windkraftanlagen gesehen, da war es immer schön grün außen herum. Schade, dass auf diese Weise versucht wird Meinung zu machen!
    Bis auf die „Verspargelung des Odenwaldes“ kann ich die Argumente soweit verstehen, wobei ich sie nicht beurteilen kann.
    Mir ist die Verspargelung wesentlich lieber, als die AKW´s oder die Fossilstoffkraftwerke. Die „schlechtere“ Optik ist mir da lieber als Feinstäube und Abgase aus den Kohle- und Müllheizkraftwerken aus Mannheim. Mann kann es zwar nicht genau Nachweisen, aber die Zahlen sprechen für sich, dass die Krebskrankheiten in der Nähe von AKW´s erhöht sind.
    Also, da wähle ich gerne das kleiner Übel.

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    1. Sven Semel

      Mag sein das es nicht exakt genau so aussehen wird wir auf dem Bild, aber es verschafft einen Eindruck was die Anwohner erwartet. 150m Gesamthöhe für die geplanten Anlagen sind keine Kleinigkeit. Nur so zum Vergleich, der Mannheimer Fernmeldeturm ist insgesamt 212m hoch, der Mast bis unter die Plattform ist 166m hoch. D.h. die geplanten Anlagen in Birkenau sind knapp so hoch wie der Mast des Fernmeldeturms.

      Aber die Optik ist eines, da gibt es noch die nächtliche Flugsicherungsbefeuerung, aufgrund der Topologie momentan zumindest für die Bürger unkalkulierbare Schalleinwirkungen und die mehr als fragliche Effizienz der Anlagen an diesem Standort.

      Auch wenn Ihnen die „Verspargelung“ als ein geringeres Übel als AKWs oder Kohlekraftwerke erscheint, die Windkraft ist aufgrund fehlender Speichertechnologien nach wie vor auf konventionelle Kraftwerke im Hintergrund angewiesen, alleine mit Solar und Windkraft würden schnell die Lichter ausgehen. D.h. das vermeintlich geringere Übel wird den erhofften Nutzen auf absehbare Zeit einfach nicht erbringen. Die Landschaft wird massiv verändert, die Menschen werden beschallt aber der erhoffte Nutzen – konventionelle Kraftwerke sind nicht mehr nötig – wird nicht erreicht. Das ist aus meiner Sicht ein denkbar schlechtes Geschäft

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  2. Helmut Siefert

    Ja, auch ich teile die Meinung vieler tausender Naturschützer deren Wunsch es ist die Natur und auch den Menschen möglichst vor weiteren Umwelbelastungen zu bewahren.
    Niemand wird in Zweifel stellen daß wir durch sorglosen Umgang mit fossilen
    Energien die Schutzmechanismen unseres Planeten an den Rand des „kippens“ gebracht haben.
    Ist es nicht gerade jetzt an der Zeit daß wir als Menschen umdenken müssen?
    Hat uns die Natur nicht Energieformen zur Verfügung gestellt die keine
    nachhaltigen Spuren der Zerstörung für unsere Kinder hinterlassen.
    Wenn wir dies erkennen, dann brauchen wir uns nichtmehr an solchen
    Nichtigkeiten abzuarbeiten ob abends rote Lichter am Himmel zu sehen sind oder womöglich ein Ultraschall-Säusseln zu hören sei.
    Die Natur verzeiht uns nicht!

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    1. Sven Semel

      Tja, das ist ja alles richtig, wenn denn die hier angedachten Windräder auch den erhofften Nutzen bringen würden. Aber weder wirtschaftlich noch technisch sind diese an diesem Standort (wie auch an vielen anderen Onshore Standorten) sinnvoll.

      Die „Nichtigkeiten“ rote Lichter und Infraschall (nicht Ultraschall) beeinflussen die Anwohner erheblich und bei allem notwendigen Naturschutz sollte doch auch der Schutz der Menschen nicht völlig außer acht gelassen werden. Genau das passiert momentan aber aller Orten unter dem Deckmantel der verordneten Energiewende.

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