Neues zum Thema Windkraft in Birkenau

Hier die aktuelle Pressemitteilung der Initiative:

Die „Initiative gegen Windkraft Im Stenges“ informiert über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe zum geplanten Windpark

? Laut Landesentwicklungsplan für Hessen, der voraussichtlich im Frühjahr 2013 verabschiedet wird, dürfen Windparks nur in Vorranggebieten gebaut werden. Alle anderen Gebiete sind dann Ausschlussgebiete!

? Die Metropolregion Rhein Neckar hat 58 Vorranggebiete für Windparks ausgewiesen. Der Windpark „Im Stenges“ ist nicht dabei!

? Der Kreis Bergstraße hat eine Studie über erneuerbare Energie von der Fachhochschule Frankfurt am Main erstellen lassen (Details: Studie / Übersicht: www.erneuerbarkomm.de/bergstrasse). Diese wurde vom Landrat Wilkes zur Grundlage der Windkraftnutzung im Kreis erklärt.

Am 19. November 2012 wurde diese Studie in Anwesenheit vieler Bürgermeister, unter anderem Herrn Bürgermeister Morr, auf einer Regionalkonferenz in Wald-Michelbach von Frau Prof. Dr. Klärle vorgestellt

In aller Deutlichkeit erklärte sie, warum in Birkenau kein Potential für Windkraft vorhanden ist. Die vom Land geforderten Abstände von 1.000 Meter zu den umliegenden Ortsteilen Hornbach, Löhrbach und Kallstadt sind nicht gegeben.

? Die Bürgerinitiative hat eine eigene professionelle Windmessung in Auftrag gegeben – und das in der windstärksten Zeit von November bis März. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die von den Planern erhoffte Windstärke bei weitem nicht erreicht wird.

? Ein Vogelschutzgutachten soll im Frühjahr schriftlich vorliegen. Der Gutachter hat aber vorab schon bestätigt, dass es einen Horst im geschützten 1.000-Meter-Bereich gibt und die Milane ihr Jagdgebiet diesseits und jenseits vom Stenges haben. Ing. Simon, der Enwickler des Windparks, sagte bei der Bürgerinformation am 19. März 2012 in Hornbach:  „Gibt es einen Rotmilan in dem Bereich, dann ist das Vorhaben schon gescheitert.“

? Der Stenges liegt im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der nach dem Landesentwicklungsplan von hoher Bedeutung ist, weil er „das Erleben erdgeschichtlicher und landschaftsgestaltender Vorgänge in einer für die Erholung bedeutsamen Landschaft vereint“.

Angesichts dieser Sachlage appelliert die BI an die Verantwortlichen, die Planung zu beenden, und an die Gemeinde, die Unterstützung dieses Vorhabens einzustellen.

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