Zusätzlicher 60m Messmast

 

Aufbau des 60m Masts I

Aufbau des 60m Masts I

Bei unserer Veranstaltung am Mittwoch 13.03.2013 haben die Befürworter des Windparks unsere Messergebnisse mit dem 20m Mast und der LIDAR Messung wieder einmal in Zweifel gezogen. Leider ist man offenbar nicht willens oder in der Lage sich mit den messtechnischen Grundlagen der Windmessung zu beschäftigen. Man warf uns sogar vor unredlich vom Planer zu verlangen eine Messung auf 2/3 Nabenhöhe vorzunehmen messen. Dabei wird aber offensichtlich ignoriert, dass wir nur die ungeeigneten Windgeschwindigkeiten aufzeigen wollen die nicht für eine WKA geignet sind. Wir wollen nicht einen rentablen und sinnvollen Windpark planen, wovon wir bei den Stadtwerken Viernheim und dem Planer Herr Simon ausgehen.

Herr Heiß versuchte bei der Veranstaltung am 13.03.2013 sogar Herrn Johannsen und sein Unternehmen durch zitieren eines Zeitungsartikels zu diskreditieren, was bei den anwesenden Bürgern nur Kopfschütteln hervorrief.

Montage des Anemometers am 60m Mast

Montage des Anemometers am 60m Mast

Um auch die letzte Anfeindungen unserer Messergebnisse endgültig zu entkräften haben wir Herrn Johannsen beauftragt einen 60 m Messmast zu beschaffen, der parallel zu dem vorhandenen Mast aufgestellt wird und die Messergebnisse nun auch auf etwas weniger als 2/3 Nabenhöhe der geplanten Anlagen dokumentiert.

Danach liegen uns dann mehrfach gesicherte Daten über die Windverhältnisse am Stenges vor. Der Planer Herr Simon und die Stadtwerke Viernheim haben bis heute keinerlei Messungen vorgenommen und halten sich auch völlig aus der Diskussion heraus.

One thought on “Zusätzlicher 60m Messmast

  1. Edeltraud Schlüter

    Liebe Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Windkrafträder im Stenges,
    zunächst einmal herzlichen Dank für das große Engagement!
    Wir als vor 16 Jahren „zugezogene“ Hornbacher Bürger sind natürlich wenig begeistert von der Aussicht auf ein Industriegebiet in der schönen Odenwälder Naturlandschaft vor unserer Haustüre.
    Ganz abgesehen von der Tatsache, dass das Vorhaben an diesem Standort den jahrelang angemahnten Naturschutz mit Füßen tritt, bin ich prinzipiell keine Befürworterin dieser sogenannten alternativen Energie.
    Atomstrom ist m. W. nach wie vor die sauberste und effizienteste Energiequelle und mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit müsste es möglich sein, mit entsprechendem Willen auch die Risiken zu minimieren und die Abfallproblematik zu lösen.
    Dass jetzt bundesweit immer mehr wertvolle Natur zerstört wird, um unzählige Windräder zu installieren, deren gesundheitliche Spätfolgen auch für den Menschen noch nicht in vollem Maße erkannt sind, ist mit Sicherheit sehr bedenklich. Es bestätigt mich leider auch darin, was ich von der Partei der „Grünen“ zu halten habe, die alle früheren Naturschutzgedanken zugunsten der Windparkindustrie plötzlich über Bord wirft!
    Ich hoffe sehr, dass die Bemühungen Ihrer Initiative noch fruchten werden und die Entscheidungsträger (wie anderenorts) erkennen werden, dass auch die Rentabilität dieser äußerst kostenintensiven Alternativenergie sehr angezweifelt werden muss. Um Sie ein wenig zu unterstützen, werde ich einen Betrag auf das angegebene Konto überweisen. Viel Glück, tausend Dank und schöne Grüße,
    Edeltraud Schlüter

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