Stadtwerke Viernheim geben Planung des Windparks auf!

Bei einer Pressekonferenz haben die Stadtwerke am 26.08.2013 bekannt gegeben die Planung des Windparks Im Stenges aufzugeben. 

Nach Aussagen des Projektplaners und der Stadtwerke war für die Entscheidung ausschlaggebend das mehrere negative Faktoren zusammen kamen. Neben der aufwendigen Zuwegung hätte auch die Energieableitung nicht absehbare Kosten aufgeworfen da die 20kV Leitung in Kallstadt nicht ausreichende Kapazität hat und eine separate Leitung zum Umspannwerk hätte gebaut werden müssen. Zusätzlich wurde ein Rotmilanhorst und Fledermausquartiere im Umkreis der geplanten Anlagen gefunden.

Keine Rolle habe die Windgeschwindigkeit gespielt die bei 6,25 m/s auf 140m Höhe liegen würde.

Unsere Windmessungen hätten ebenfalls keine Rolle gespielt und wurden von Herrn Simon als wenig fachgerecht bezeichnet. Das finden wir interessant, vor allem da von seiner Seite offenbar nur einige Wochen SODAR Messungen (sehr ungenau und laut TÜV als alleinige Messung ungeeignet) durchgeführt wurden.

Ein ausführlicher Kommentar folgt nachdem wir mehr Details haben.

3 thoughts on “Stadtwerke Viernheim geben Planung des Windparks auf!

  1. Michael Paulin

    Ich bin sehr gespannt auf die Äusserungen der einzelnen Gemeinderatsmitglieder. Vermutlich waren sie alle von Anfang an sehr skeptisch und eher gegen die Windkraftanlage.

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  2. Hans Meier

    Fortan wird alle Welt auf Birkenau schauen und sagen: „Pfui Teufel, ihr seid ja nicht solidarisch und könnt (so) nicht strom-autark werden. Das war doch das „geile“ Ziel, oder? Ihr habt euch noch nicht einmal ausreichend bemüht. Ziele setzen und Sprüche machen reicht halt nicht. Wollt ihr denn wieder Atomkraft? Ihr wollt lebt wohl gerne auf Kosten anderer? Jetzt muss Wald-Michelbach noch mehr die Landschaft verschandeln, und in Norddeutschland müssen noch mehr Stromautobahnen gebaut werden.“ Wie will man mit dieser Schande den Rest der Zeit (sagen wir mal die nächsten 400 Jahre) in Birkenau leben?

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  3. Sven Semel Beitragsautor

    Ich glaube Birkenau kann mit dieser „Schande“ ganz gut leben, denn auch wenn diverse Zeitungsberichte betonen das die Windgeschwindigkeit kein Grund für den Abbruch des Projektes waren sprechen die Messwerte eben eine deutlich andere Sprache. Ich denke es wäre eine größere Schande gewesen wenn die Anlagen gebaut worden wären und dann mangels Wind überwiegend stillgestanden hätten.

    Das die Natur, speziell das Wetter und die Physik richten sich nun mal nicht nach Wunschvorstellungen.

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